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Modellvergleich9 Min.Aktualisiert: 16. Oktober 2026

Mobile Split-Klimaanlagen im Vergleich: Vier Modelle, eine Empfehlung

PortaSplit 12K, PortaSplit Cool, REMKO RKL 495 DC und UNOLD 5K im Vergleich: Kühlleistung, Raumgröße, Stromverbrauch, Lautstärke, Gewicht.

Kurzurteil

Unsere Empfehlung für die meisten Wohnungen ist die Midea PortaSplit 12K: 3,5 kW, Heizfunktion, 39 dB(A). Für Räume bis etwa 20 m² genügt die günstigere Cool (Midea nennt bis 28 m²), für große Räume braucht es die REMKO. Die UNOLD 5K passt nur in sehr kleine Zimmer.

Midea PortaSplit mit Innengerät und Außengerät am Fenster
Midea PortaSplit · Bild: Midea

Auswahlmatrix

Welches Gerät passt, hängt vom Raum ab

Die Empfehlungen beruhen auf offiziellen technischen Daten. Sie sind nach Einsatzzweck geordnet und keine bezahlte Rangliste.

KriteriumAm stärksten beiKühlleistungHauptnachteil
Midea PortaSplitnormalen Wohnräumen3,5 kWschwer und oft knapp verfügbar
Midea PortaSplit Coolkleinen Einzelräumen2,35 kWkeine Heizfunktion
REMKO RKL 495 DChoher Kühllast4,3 kWPreis, Gewicht, Klasse B
UNOLD 5KMini-Räumen / Camping1,5 kWsehr kurze Verbindung

Für mehrere geschlossene Räume ist eine mobile Einzelraumlösung meist nicht die richtige Systementscheidung.

Geräuschangaben nur bei identischer Messgröße vergleichen. Ein Silent-Schalldruckwert ist nicht dasselbe wie die Schallleistung auf dem EU-Label.

Geprüft mitPortaSplit Produktseite und ModellvergleichPortaSplit DatenblattPortaSplit Cool DatenblattRKL 495 DC technische DatenMobiles Split-Klimagerät 5KGeräuschemission von Maschinen

Was wir vergleichen

Die vier Geräte decken verschiedene Raumgrößen ab. Wir vergleichen Kühlleistung, Raumangabe des Herstellers, Leistungsaufnahme, Lautstärke, Gewicht, Leitungslänge und Zusatzfunktionen.

Die Daten stammen aus Herstellerunterlagen und EU-Produktdatenblättern. Lautstärke vergleichen wir nur bei gleicher Messgröße, Effizienz nur bei gleicher Kennzahl.

Midea PortaSplit 12K: unsere Empfehlung

3,5 kW Kühlleistung, bis 42 m², SEER 6,1, Heizfunktion: Die PortaSplit deckt die meisten Wohnräume ab. Im leisesten Modus nennt Midea 39 dB(A) Schalldruck am Innengerät.

Dagegen sprechen 32,5 kg Gewicht des Innengeräts, der Preis und der nötige Platz draußen. „Mobil“ heißt hier: ohne Installation, nicht leicht zu tragen.

Midea PortaSplit Cool: für kleinere Räume

Die Cool liefert 2,35 kW für bis 28 m² und kann nicht heizen. Mit 29 kg ist auch sie schwer. Im leisesten Modus erreicht sie 38 dB(A), der SEER liegt ebenfalls bei 6,1.

Sie passt ins kleine Schlafzimmer oder Homeoffice ohne starke Sonne. Bei Dachgeschoss, Südseite oder offenem Wohnbereich reicht die Quadratmeterangabe als Entscheidung nicht. Nimm dann die 12K.

REMKO RKL 495 DC: für große Räume

REMKO nennt 4,3 kW Kühlleistung und etwa 120 m³ Raumvolumen. Die 2,3 m lange nutzbare Leitung mit Schnellkupplung erlaubt mehr Spielraum beim Aufstellen. Das Gerät ist für große, stark aufgeheizte Räume gebaut.

Mit 38 kg Innengerät, höherem Preis, SEER 4,7 und Energieklasse B ist es für kleine Räume überdimensioniert. Es lohnt sich dort, wo die Mehrleistung gebraucht wird.

UNOLD 5K: für sehr kleine Räume

UNOLD gibt 1,5 kW für bis 12 m² (30 m³) an. Das Gerät nimmt 560 W auf und erreicht im Schlafmodus 44 dB(A). Der fest verbundene, 50 cm kurze Schlauch zwingt das Innengerät direkt ans Fenster.

Für Camping, ein kleines Zimmer oder gelegentliches Kühlen passt das. Für Wohnzimmer oder heiße Dachräume ist es zu schwach.

Unter dem Dach: Reserve einplanen

Faustregeln wie 100 Watt pro Quadratmeter erfassen Sonne, Dämmung und Nutzung nicht. Notiere Fläche, Raumhöhe, Fensterfläche, Himmelsrichtung, Sonnenschutz, Dämmung, Personen und Geräte. Kommen mehrere Belastungen zusammen, wähle das stärkere Gerät; genau ermittelt den Bedarf nur eine Kühllastberechnung.

Die PortaSplit 12K reicht für viele einzelne Dachräume, die REMKO hat mit 4,3 kW mehr Reserve. Zuerst verschatten: Außenliegender Sonnenschutz hält die Strahlung ab, bevor sie das Glas erreicht, Dachfenster verschattest du tagsüber immer außen. Für offene Grundrisse oder mehrere Räume ist eine fest installierte Split-Anlage die bessere Dauerlösung.

Monoblock: wenn draußen nichts stehen darf

Ein Monoblock kostet weniger und braucht keinen Platz draußen. Dafür steht der Kompressor im Raum, der Abluftschlauch wird heiß, und beim Einschlauchgerät strömt warme Luft nach. Eine passgenaue Abdichtung und ein kurzer, gedämmter Schlauch sind Pflicht.

Wähle einen Monoblock bei seltener Nutzung, knappem Budget oder wenn kein Platz für ein Außengerät da ist. Unter einem heißen Dach kämpft ein Einschlauchgerät gegen sich selbst; schalte es ein, bevor der Raum ganz aufgeheizt ist.

Welches Modell für welchen Raum

Fang mit dem heißesten Raum an, nicht mit der ganzen Wohnung. Notiere Fläche, Höhe, Fenster, Himmelsrichtung, Verschattung und Wärmequellen. Leg dann fest, wo das Außengerät stehen kann und wie lang die Leitung sein muss. Danach bleiben meist ein oder zwei Modelle übrig.

Kleine, verschattete Räume: Cool oder UNOLD. Normale Wohnräume: PortaSplit 12K. Große oder stark aufgeheizte Einzelräume: REMKO. Mehrere Räume oder dauerhaft hohe Last: eine fest installierte Split-Anlage vom Fachbetrieb.

Die Geräte im Überblick

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Händler-Preise und Verfügbarkeit können sich jederzeit ändern.

Midea PortaSplit mit Innengerät und Außengerät am Fenster

Midea PortaSplit

Empfehlung

Mobile Split · Allrounder

Gut für: Mietwohnung, Dachgeschoss, Homeoffice, regelmäßige Nutzung

3,5 kW (12.000 BTU/h)Hersteller: bis 42 m²ab 39 dBca. 800 bis 1.200 €
REMKO RKL 495 DC Außengerät mit Balkonkonsole

REMKO RKL 495 DC

Meiste Leistung

Mobile Split · Leistung

Gut für: große oder stark belastete Räume nach Prüfung der Kühllast

4,3 kW (1,8 bis 4,6 kW)Hersteller: bis 120 m³ab 47 dBca. 1.300 bis 1.800 €
UNOLD Mobiles Split-Klimagerät 5K Produktbild

UNOLD Mobiles Split 5K

Mobile Split · kompakt

Gut für: kleine Zimmer und Caravan bis zur Herstellergrenze

1,5 kW (5.000 BTU/h)Hersteller: bis 12 m²ab 44 dBca. 500 bis 650 €

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